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    Helmut M. Bien
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1. Februar 2009

James Turrell – Geometrie des Lichtes

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst zeigt ein neues Kunstwerk des amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell. James Turrell konzipierte zwei Wahrnehmungsräume mit dem Titel „Third Breath, 2005“. ­Diese ermöglichen den Besuchern eine neue Seherfahrung. Installationen von James Turrell waren während verschiedener Luminalen in Frankfurt zu sehen: Skylobby und Light Shaft im Gallileo-Hochhaus. Luminapolis_tv bietet einen kurzen Einführungsfilm in das Werk von James Turrell hier>.

In Unna wird auf einen würfelförmigen Raum (Camera Obscura Space) ein nach oben geöffneter Zylinder aufgesetzt (Skyspace). Beide Räume sind miteinander verbunden. Der obere Skyspace fängt Himmelsbilder ein, die durch eine Linse an der Decke der Camera Obscura aufgefangen und auf den Boden reflektiert werden. Die Linse produzierte Swarovski Optik (Absam). Fotostrecke hier>

Die Installation ist durch einen unterirdischen Gang mit dem Museum verbunden. Der Besucher betritt den unteren, dunklen Teil der Installation, die Camera Obscura. Auf dem dunklen Boden kann er Reflektionen des ­Himmels, Wolken oder den Mond erkennen. Über Treppen kann der Besucher dann den oberen Teil der Installation, den Skyspace, erreichen.

Während in der Camera Obscura ein durch das natürliche Licht und die Brennschärfe der Linse erzeugtes Bild des Himmels zu sehen ist, kann der Besucher hier den Vergleich zum natürlichen Himmelsbild herstellen, das wie eine riesige Kuppel über ihm zu schweben scheint. Turrell lässt uns durch die Reduktion auf einen Ausschnitt Licht und Schatten als etwas Materielles erfahren. Der Himmel wird zu einem Bild, das sich in ständiger Wandlung befindet.

Die Eröffnung des neuen Kunstwerks wird von einer thematischen Ausstellung zu Turrells Werk begleitet: “James Turrell – Geometrie des Lichts”. Hier wird der Besucher die Entwicklung von Turrells Wahrnehmungsräumen bis hin zum Lebenswerk des Künstlers, dem Roden Crater in Arizona, an verschiedenen Exponaten nachvollziehen können. Die Ausstellung wird bis zum 31. Mai 2009 gezeigt.

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