René Liebert, Matthias Mohr and Tobias Rosenberger, Luminale 06-exhibitors (Intitute of Applied Theatre Studies, Giessen) and students of Prof. Heiner Goebbels got an invitation of the embassies of France and Germany in Jemen and realised under the patronage of the minister of culture of Yemen and the mayor of the town Sana`a this project: Approaching the Old City of Sanaa, the festively lit Bab-al-Yemen reveals to the visitor the beauty of Sana´a and Yemen. Looking through the gate, right in its vanishing point, the visitor discovers a cube that stands for the city`s traditional architectural shape and interacts with its environment. The visitor is invited to take part in the spiritual life of Yemen during Ramadan, and to immerse into the atmosphere of the Old City during that special time of year. Here, in the interior Bab-al-Yemen square everyone is invited to go on a discovery: Discreet video projections on the interior walls of the Bab-al-Yemen work with the wall`s structure and open virtual windows. Sounds and traditional Yemeni music can be experienced in many different locations in the square via loudspeakers, and result in a composition that organically inserts itself in the play of the interior with the exterior. More information
Im niederländischen Centrum Kunstlicht in de Kunst in Eindhoven sind 19 Arbeiten zur Thematik “Licht und Sprache” zu sehen. Im täglichen Leben dient Licht vielfach als Mittel der Kommunikation, um Texte, Zahlen oder Signale darzustellen. Mit Licht kann man buchstäblich auf vielfältige Weise “schreiben”. Weitere Informationen
Trash Luxe, wie der Name schon sagt, ist eine Ausstellung von Gegenständen, die Designer im Abfall gefunden haben und aus denen sie wieder etwas Neues geschaffen haben, das die ästhetischen Reize sichtbar macht. Unter den Designern: Paul Cocksedge, Stuart Haygarth, Maarten Baas, Sarah van Gameren und Ryen Mcelhinney. Die Ausstellung ist auch eine Antwort auf die Verbraucherschutzbewegung und die heute übliche Einwegkultur.

Ausstellung auf der Mathildenhöhe in Darmstadt. Zu den innovativsten Kunststoffentwicklungen des 20. Jahrhunderts gehört Polymethylmethacrylat (PMMA): Ein Material, das wegen seiner vielseitigen Verwendung aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Besser bekannt unter dem Markennamen PLEXIGLAS® wurde der extrem witterungsbeständige Kunststoff 1933 von der Darmstädter Firma Röhm zur Patentreife gebracht. Eine anhaltend hohe Transparenz, Bruchsicherheit sowie die Möglichkeiten in der Formgebung sind es, die PLEXIGLAS® auch als Werkstoff in Architektur und Design attraktiv machen. Als gebogene Frontscheibe für Automobile prägte dieser Kunststoff etwa das Stromliniendesign der 30er Jahre. Wurde das Material während des Zweiten Weltkriegs in großen Mengen für den Flugzeugbau benötigt, so waren Musikautomaten, Leuchtreklamen oder Abdeckhauben für Plattenspieler, so der berühmte „Schneewittchensarg“, erste Anwendungsgebiete für PLEXIGLAS® in den 50er Jahren. Aber auch organisch geformte Ess- und Trinkgeschirre, exzentrische Handtaschen und avantgardistische Möbel künden vom Siegeszug des synthetischen Materials. Im „Space-Design“ der von Technikbegeisterung und Pop-Kultur geprägten 60er Jahre wurden die formalen Möglichkeiten des Materials noch konsequenter ausgeschöpft. 1972 revolutionierte die transparente Dachkonstruktion des Münchner Olympiastadions die Architektur und zeigte Perspektiven für die Verwendung von PLEXIGLAS® im Bauwesen auf. Heute sind die gestalterischen Möglichkeiten, die das ständig weiterentwickelte Material bereithält, vielfältiger denn je und werden von zeitgenössischen Designern entsprechend genutzt. Die Ausstellung, die aus Anlass des 100. Jubiläums der 1907 gegründeten Firma Röhm realisiert wird, zeigt anhand von ausgewählten Beispielen die vielfältige Verwendung von PLEXIGLAS® in Architektur, Design und Alltagskultur von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Mit dem Thema „Light and Sound“ befasst sich das pdf-Magazin „Lux“ des italienischen Leuchtenherstellers Foscarini. Zehn Beiträge beleuchten das Thema Licht und Musik von unterschiedlichen Seiten und zeigen auf, wie nah diese beiden Themen beieinander liegen. Unter den Autoren ist auch Brian Eno, der auf der Luminale 02 in der Galleria Messe Frankfurt eine Light & Sound-Lounge eingerichtet hatte. Das Online-Mag Designline bringt unter der Überschrift Sound and Vison – Licht hören, Musik sehen einen informativen Überblicksartikel.
Städtepartnerschaften, Verkehrsentwicklung und Stadtwachstums-Strategien sind in diesem Jahr das Thema des Kongresses. Die Stiftung Lebendige Stadt organisiert den Erfahrungsaustausch zwischen den Branchen und Entscheidungsebenen, die für die Fortentwicklung des urbanen Lebens von herausragender Bedeutung sind. Vorbilder und Beispiele aus dem europäischen Ausland werden dargestellt und diskutiert. Diesmal im stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof vom 19. bis 21. September. Weitere Informationen
Diese Ausstellung (San Francisco/Tokyo) erforscht die allgemeinen visuellen und intellektuellen Grundsätze, der sowohl Mode als auch Architektur unterliegen. Beide Disziplinen gehen vom menschlichen Körper aus und entwickeln von dort aus Ideen von Raum und Bewegung. Architekten und Modedesigner erzeugen durch Raumbewusstsein definierte Umgebungen, deren Strukturen, auf Volumen, Funktion, Verhältnis und Material beruhen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Modedesignern und Architekten und untersucht Themen wie Schutz, Identität, tektonische Strategien, kreativer Prozess, und stilistische Tendenzen einschließlich Dekonstruktion und Minimalismus. Weitere Informationen
Richard Kelly: Ausgewählte Arbeiten. Ausstellung jetzt in Europa auf Tour. Die Schau wurde zuletzt 2006 im Center for Architecture in New York City gezeigt und illustriert beispielhaft die Philosophie des berühmten amerikanischen Lichtplaners und Designers sowie seine visionäre Herangehensweise an Architekturbeleuchtung, Tageslichtnutzung und Leuchtendesign. Weitere Stationen der von der ERCO Leuchten GmbH, Lüdenscheid, gemeinsam mit der PLDA (Professional Lighting Designers Association) ausgerichteten Ausstellungstour sind Amsterdam (13.09. – 05.10.), London (25.10. – 16.11.) und Wien (29.11.-16.12.).
Als Pionier der professionellen Architekturbeleuchtung entwickelte Richard Kelly nicht nur gemeinsam mit dem genialen Konstrukteur Edison Price innovative Leuchtentypen und Lichtwerkzeuge. Er schuf auch die philosophischen Grundlagen einer neuen wahrnehmungs-orientierten Lichtplanung. Ausgehend von seinen Studien über Theaterbeleuchtung und seinem Verständnis der „Lichtenergiewirkungen“ ermittelte er drei Spielarten des Lichts: ambient luminescence (Allgemeinbeleuchtung), focal glow (Akzentbeleuchtung) sowie play of brilliants (atmosphärische Lichteffekte). In richtungweisenden Arbeiten zeigte Kelly, wie sich die drei Lichtkategorien planvoll kombinieren und praktisch in professionelle Architekturbeleuchtung umsetzen lassen. Diese Arbeiten stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Darunter sind viele bekannte Projekte wie das Kimbell Museum of Fine Art und das Yale Center for British Art des Architekten Louis Kahn, das Glasshouse und das New York State Theater im Lincoln Center von Philip Johnson und das von Mies van der Rohe und Philip Johnson entworfene Seagram Building.
www.erco.com
Das Lichtkunstprojekt Seven Screens vor der Hauptverwaltung der OSRAM GmbH in München bietet Künstlern eine Plattform für Medienkunst. Als Landmark konzipiert, bilden sieben Stelen mit ihren LED-Displays ein neues städtebauliches Glanzlicht in der bayerischen Landeshauptstadt. München, Mittlerer Ring. Die Straßen sind menschenleer, wirken verlassen. Plötzlich erfasst eine Flutwelle die Häuserzeilen und die Fassaden der Bauten spiegeln sich im Wasser. Zwei Menschen schweben in den Fluten und suchen in eigentümlich anmutenden, fast schwerelosen Bewegungen ihre Balance. Was wie eine surreale Zukunftsvision anmutet, gehört zur Videoinstallation „2027“ des Künstlerduos Haubitz+Zoche. Von August bis Ende Oktober im Rahmen des Lichtkunstprojekts Seven Screens zu sehen. www.osram.de
Städte sind Indikatoren gesellschaftlicher Entwicklungen, auch sie sind in Bewegung gekommen. Veränderungsprozesse werden hier besonders sichtbar. Stadtlandschaften gestalten sich sozial und kulturell immer wieder neu. Die hier vorgestellten Stadtforscher – Architekten und Stadtplaner, Soziologen und Kulturwissenschaftler – beobachten und analysieren diese Prozesse aus unterschiedlichen Perspektiven.
www.goethe.de
Urban Light Studies: „Die Lighting Detectives“ sind eine gemeinnützige Gruppe, die sich der Erforschung der Lichtkultur durch Feldforschung vor Ort widmet. „Die Light Detectives“ wurden gegründet, um den gegenwärtigen Zustand der städtischen Umweltbeleuchtung zu überprüfen.
www.tanteidan.org
Urban Age Award. Deutsche Bank vergibt Preis erstmals in Mumbai. Die Deutsche Bank wird ab 2007 jährlich einen Deutsche Bank Urban Age Award vergeben. Mit dem Preis sollen neue Verantwortungspartnerschaften aus Bürgern, Politikern, Wirtschaft und NGO’s ausgezeichnet werden, die ihre Städte fit für das 21. Jahrhundert machen. Im November 2007 wird der Urban Age Award das erste Mal im Rahmen der Urban Age Konferenz vergeben. Die internationale Jury besteht aus dem früheren Bürgermeister von Washington D.C. Anthony Williams, dem Architekten Enrique Norten und dem Stadtplaner Ricky Burdett. Ergänzt wird die erste Jury für die Preisverleihung in Mumbai um den Architekten Rahul Mehrotra und den Autor und Journalisten Suketu Mehta.
www.alfred-herrhausen-gesellschaft.de